Die Redaktion

Ein Fünfzehnjähriger klaut einen Bus und setzt ihn gegen ein geparktes Auto. Ausgebrannte Wracks nach den Chaostagen mitten in Hannover. Ein Autofahrer, der nach dem Parkrempler einen Zettel unter den Scheibenwischer klemmt und felsenfest glaubt, damit sei alles erledigt.

Solche Geschichten begegnen mir im Alltag ständig – kuriose, dramatische, oft einfach nur menschliche. Genau aus diesem Alltag ist verkehrsrechtjournal.de entstanden.

Das bin ich

Ilya Bogdanovskiy. Hier schreibe ich als Reporter und Redakteur – über alles, was auf deutschen Straßen passiert und mein Interesse weckt, was Menschen nach einem Unfall wissen müssen und was ein Bußgeldbescheid wirklich bedeutet. Dazu kommt der eine oder andere Hinweis, an den man im ersten Moment vielleicht nicht denkt.

Autos begleiten mich, seit ich denken kann. Angefangen hat alles im Kartsport, noch als Kind – seitdem habe ich mich durch praktisch jede Facette der Autowelt gearbeitet: geschraubt, gebastelt, getunt, gecampt, restauriert. Ich bin Schrauber, Bastler, Camper, Tuner und Oldtimer-Liebhaber in einer Person. In dieser Szene begegnen mir ständig interessante Menschen und noch interessantere Geschichten – und ich werde selbst oft um Rat gefragt, wenn es kompliziert wird.

Ilya Bogdanovskiy von hinten über dem geöffneten Motorraum eines älteren Mercedes in einer Werkstatt, dahinter ein Fahrzeug auf der Hebebühne.
Angefangen hat alles mit Schrauben – und dabei ist es bis heute geblieben.

Was mir wichtig ist

Verkehrsrecht klingt kompliziert – und genau das ist das Problem. Bußgeldbescheide, Unfallregulierung, Punktekonten: All das wirkt bewusst oder unbewusst so verklausuliert, dass sich die meisten Menschen gar nicht erst trauen, ihre Rechte einzufordern. Ich übersetze das in eine Sprache, die man versteht, ohne dabei etwas zu verwässern.

Was tue ich nach einem Unfall? Welche Fristen gelten bei einem Bußgeldbescheid? Was bedeutet Wertminderung, was steckt hinter der fiktiven Abrechnung? Ich schreibe über all das – sauber recherchiert, aktuell gehalten, ohne Behördendeutsch und ohne Angstmacherei.

Ilya Bogdanovskiy steht im Freien vor einer Filmkamera auf einem Gimbal und spricht ins Bild, im Hintergrund Zelte und Besucher einer Veranstaltung.
Themen entstehen da, wo Menschen sind – auf Veranstaltungen, in Werkstätten, am Straßenrand.

Meine Ambitionen

Ich sehe es immer wieder: Menschen stehen nach einem Unfall oder einem Bußgeldbescheid da und wissen einfach nicht, was als Nächstes zu tun ist. Und genau da verlieren viele bares Geld – weil sie sich nicht rechtlich beraten lassen und Versicherungen entsprechend kürzen, wo sie können. Genau diese Lücke will verkehrsrechtjournal.de schließen: eine unabhängige Anlaufstelle, auf die man verweisen kann, bevor man einfach unwissend zahlt oder eine Situation hinnimmt, die man gar nicht hinnehmen müsste.

Wie ich arbeite

  • Geprüft statt aus dem GedächtnisAktenzeichen, Paragrafen und Bußgeldsätze schlage ich vor dem Schreiben nach. Recht ändert sich, Bußgeldkataloge werden novelliert.
  • Quellen offenWo ein Urteil zitiert wird, steht das Aktenzeichen dabei. Bei Meldungen aus der Region nenne ich gerne die Quelle.
  • Eigene WorteDie Texte sind eigenständig formuliert, nicht zusammenkopiert. Zahlen werden übernommen, Formulierungen nicht.
  • Korrekturen gehören dazuÄndert sich die Rechtslage oder unterläuft mir ein Fehler, wird der Beitrag aktualisiert statt stillschweigend stehen gelassen.
  • Redaktionell unabhängigKein Beitrag entsteht im Auftrag von Versicherern oder Werkstätten. Über wen und warum ich schreibe, liegt allein in meinem Ermessen.
  • Zum AnhörenDie meisten Beiträge haben eine gesprochene Zusammenfassung von knapp einer Minute – für alle, die gerade keine Hand frei haben.
  • Auch aus der RegionNeben dem bundesweit geltenden Recht schreibe ich über das, was in Hannover und Umgebung tatsächlich passiert.
  • Ohne AngstmachereiKein Drama um jeden Bußgeldbescheid. Was gilt, gilt – und was nicht so schlimm ist, steht auch so da.

Was dieses Journal nicht ist

Es ist keine Rechtsberatung. Was hier steht, ist journalistisch aufbereitet und hilft dabei, die eigene Lage zu verstehen und die richtigen Fragen zu stellen. Den Anwalt im konkreten Fall ersetzt es nicht – und will es auch nicht.

Mir ist dabei wichtig: Dieses Portal ist redaktionell unabhängig. Es geht nicht darum, für irgendetwas oder irgendjemanden zu werben – es geht darum, echten Mehrwert zu schaffen.

Sie haben einen Hinweis?

Ein Thema, das hier fehlt? Eine eigene Geschichte, die andere kennen sollten? Oder ein Fehler, den ich übersehen habe? Ich lese jede Zuschrift.

ib@verkehrsrechtjournal.de